Auf Platz Nummer 4 der beliebtesten Hundrassen: Labrador Retriever
| Der Labrador Retriever ist nicht, wie man annehmen könnte, ein Mischling aus Labrador und Retriever, sondern ist eine Art von insgesamt sechs Retrieverrassen. Alle stammen von der kanadischen Ostküste. „Retrieve“ meint so viel wie zurückbringen bzw. apportieren. So sind alle Retriever-Rassen für Arbeit und Jagd besonders geeignet. Der Labrador wurde 1814 vom Neufundländer unterschieden und in England weiter gezüchtet. Die Farbvarietät des Labradors reicht von schwarz über gelb bis zu braun, was allerdings eher selten vorkommt. Bis zum 19. Jahrhundert gab es fast ausschließlich nur schwarze Labrador Retrievers. Sein Fell ist außerdem kurz und dicht. Zudem hat er darunter eine wasserdichte Unterwolle. Die ideale Widerristhohe nach dem FCI-Rassestandard liegt bei den Rüden zwischen 56 und 57 Zentimeter, bei den Hündinnen zwischen 54 und 56. Ein typisches äußeres Merkmal ist außerdem die Oterrute, die in Höhe der Rückenlinie verläuft. Der Labrador wird oftmals als der ideale Familienhund gesehen. Doch trifft das nur zu, wenn er sich in einer aktiven Familie befindet, die sich ausreichend mit ihm beschäftigt. Durch seine Zucht zum Jagd – und Apportierhund ist er gewillt, sich viel zu bewegen. So wird er ein trauriges und langweiliges Leben führen, wenn er nur als „Accessoire“ benutzt wird. Doch wird eine Familie mit Kindern viel Freude an diesem aufgeweckten, aber ebenso ausgeglichenen Hund haben.
Qualzuchtgesetz im Tierschutz ist zu schwammig definiert
| Die Züchter, egal ob von Hunden oder anderen Tieren, sind schon immer bemüht, ihre Tiere so miteinander zu paaren, sodass man schon im Voraus ziemlich sicher weiß, dass deren Kinder dem Rassestandard entsprechen. So haben sich im Laufe der Zeit viele unterschiedliche Hunderassen entwickelt – für jeden Zweck gibt es den passenden Hund. Aggressive und wilde Tiere sind im Laufe der Jahrhunderte zu stubenreinen Haustieren geworden.
Schon immer hatte sich auch die Hundezucht dem Tierschutzgesetz verpflichtet - es ist erlaubt, die Tiere dem Rassestandard so genau wie möglich anzupassen, aber die Qualzucht ist verboten. Doch fragen sich aktuell Veterinärmediziner und Tierschützer: Wann beginnt die Qual für das Tier? Festzuhalten ist, dass durch einen Rassestandard, der bei nahezu allen gezüchteten Hunden eingehalten wird, der Genpol dieser Rasse verarmt. Durch diese Art Inzucht können Generationen später noch Gendefekte auftreten und damit zu Krankheiten, die erblich sind. Typisches Beispiel dafür ist die Bulldogge. Selbst oder gerade bei Einhaltung der Standards ist es schwierig aufgrund des großen Kopfs für den Hund Luft zu bekommen – bei hohen Temperaturen ist das ein hohes Risiko. Die Lebenserwartung liegt bei der Dogge meist nur bei 6 Jahren. Weltweit wird momentan vielen Hunden die Nase weggezüchtet, damit sie auch im höheren Alter noch so niedlich wie Welpen aussehen. Die Anatomie des Schädels wird dadurch erheblich verändert – Atembeschwerden sind dabei vorprogrammiert. Ist das schon Qual?
Es ist schwierig, dies zu messen. Die Grenze zu Leiden ist sehr schwammig und somit ist auch der Paragraf 11 b des Tierschutzgesetzes von 1972, in dem Qualzucht verboten wird, nicht eindeutig formuliert. Die Spätfolgen der Zucht, die meist erst nach mehreren Generationen auftreten, wollen meist auch die Züchter vermeiden. Doch wissen auch diese nicht, welche Anlageträger ein Tier in sich trägt. Sie warten schon lange auf einen Test, durch den sie sich herausfinden lassen können und man ihnen somit vorbeugen kann. Eine andere Lösung wären Fremdeinkreuzungen und „Blutauffrischungen“. Doch sind diese Vorgehensweisen für viele Züchter nicht unbedingt erstrebenswert.
Denn die Nachfrager nach Tieren, besonders nach Hunden, möchten nicht mehr nur bloß einen Hund, der bestimmte Fähigkeiten besitzt – wichtig ist vor allen Dingen das äußere Erscheinungsbild. Was gerade nachgefragt wird, ist eine Frage des Trends. Zurzeit ist vor allen Dingen der Handtaschenhund, wie Paris Hilton ihn „trägt“, beliebt. Viele Züchter legen dann bei den Kreuzungen vor allen Dingen Wert auf das Aussehen – nicht mehr vorrangig auf die Gesundheit. Und damit sind wir bei der Qualzucht. „Das muss eine gesellschaftliche Debatte werden! Es darf nämlich nicht mehr sexy sein, niedliche, aber kranke Hunde zu haben!“, fordert Tierarzt Rolf Willm Deckena und plädiert dabei vor allen Dingen für eine neue Zuchtethik. Die Problematik der Qualzucht ist kein neues Thema – schon 1999 versuchten sich Veterinärmediziner, Tierschützer und Vertreter von Behörden an dem Gutachten zur Auslegung des Paragrafen 11b des Tierschutzgesetzes. Doch ist dieser bislang unverbindlich geblieben. Nun soll das Tierschutzgesetz neu formuliert werden. Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner hat einen Entwurf für eine Neuformulierung vorgeschlagen. Bald soll es rechtskräftig werden. Qualzucht liegt nach ihrem Vorschlag dann vor, wenn „züchterische Erkenntnisse erwarten“ ließen, dass Erbschäden vorliegen. Die Frage ist nun, ob eine Umformulierung den Tieren in der Realität etwas nutzt.
Platz 5 der beliebtesten Hunderassen – der Golden Retriever
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Der Golden Retriever ist der Muster-Familienhund, da er sich sehr leicht auf Menschen fixieren kann. Er möchte am liebsten ständig in der Umgebung des Besitzers bzw. in der Nähe seines Rudels sein. Er zeichnet sich durch eine kräftige Statur und kräftige Knochen aus. Die Rüden sind zwischen 56 und 61 Zentimeter groß, die weibliche Ausführung dagegen nur zwschen 51 und 61 Zentimeter. Das Fell dieser Hunderasse ist entweder leicht gewellt oder sogar ganz glatt.
Generell ist der Golden Retriever ein Arbeitshund – Ausnahme sind hier hohe Temperaturen. Auf diese ist seine Reaktion relativ sensibel. Dadurch, dass er so ruhig und lieb, besonders gegenüber Kindern, ist, stellt er das absolute Gegenteil eines Schutz- oder Wachhundes dar. Er braucht allerdings mehr Beschäftigung als andere Hunderassen. Deswegen ist es wichtig, dass er genügend Auslauf bekommt und gefordert wird, da er sonst ungewöhnliche, nicht erwünschte Verhaltensweisen an den Tag legen kann.
Den Ursprung der Rasse des Golden Retriever findet man in Neufundland. Seeleute aus England und Händler aus Neufundland handelten Anfang des 19. Jahrhunderts viel mit Fisch und dadurch könnten die Engländer die Retriever dort beobachten. Unter allen Wetterbedingungen arbeiteten sie dort und holten die Bootsleinen an Land. So brachten die Briten diese Hunderasse mit nach Hause, die sich über die Jahre zum Golden Retriever entwickelte.
Auf Platz 6 - Der deutsche Boxer
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Der deutsche Boxer – selbstbewusst, aber dennoch ruhig und ausgeglichen. Die Rüden haben eine ungefähre Größe von 57 bis 63 Zentimeter und ein Gewicht von über 30 Kilogramm und die Hündinnen sind circa 53 bis 59 Zentimeter groß und 25 Kilogramm schwer. Der Rassestandard hat glattes Fell und einen stämmigen Körper mit starken Knochen. Dabei wirkt er aber nicht schwerfällig. Der deutsche Boxer braucht viel Sorgsamkeit und Pflege, ist aber selbst ebenso reinlich. Wenn er dies bekommt, ist er umso anhänglicher und treuer seinen Besitzern gegenüber. Diesen würde er niemals misstrauisch begegnen im Gegensatz zu solchen Menschen, die ihm fremd sind. Sein Charakter ist der absolute Gegensatz von Falschheit und somit ist er ein sehr angenehmer Familienhund. Da er bereit ist, sich unterzuordnen, ist er eine Hunderasse, der sich sehr leicht zu Begleit- oder Rettungshund ausbilden lässt. Im Ernstfall ist er furchtlos und beweist viel Mut. Zudem ist er mit einer besonderen Riechfähigkeit ausgestattet.
Dem deutschen Boxer geht der Brabante Bullenbeißer voraus. Diese wurden zum Zwecke der Jagd gezüchtet. Die Hetzhunde packten das Wild und der Bullenbeißer hielt dieses dann fest, bis der Jäger kam, um es zu erlegen. Somit brauchte dieser ein großes Maul und gute Zähne.
Die deutsche Dogge – Platz 7 der beliebtesten Hunderassen
| Die Vorfahren der deutschen Dogge sind der alte Bullenbeißer und Hatz- und Saurüde. Der Begriff der Dogge war damals noch keiner, der eine Rasse bezeichnete, sondern eher einen großen und starken Hund. Erst im Laufe der Jahre wurden die verschiedenen Erscheinungen der großen Hunde differenziert. 1880 hat ein Komitee dann einen Standard für die Rasse der deutschen Dogge entwickelt. Wie schon erwähnt, ist die deutsche Dogge ein großer Hund : die Mindestgröße der weiblichen Sorte liegt bei 72 Zentimetern und die der Rüden bei etwa 80 – das Gewicht bei 50 bis 65 Kilogramm beziehungsweise 95 Kilogramm. Trotz der kräftigen Statur wirkt der nicht schwerfällig, sondern sehr edel, kräftig und ausdrucksstark. Das Fell glänzt meist und ist kurz. Zudem ist die große deutsche Dogge nicht aggressiv, wie man vielleicht annehmen könnte. Er zeichnet sich durch sein gutmütiges Wesen, besonders gegenüber Kindern und sogar gegenüber Katzen, aus und ist somit ein perfekter Familienhund. Er zeigt sich zwar erstmal gegenüber Fremden etwas scheu, hängt aber sehr an seinem Besitzer. Er fixiert sich zuweilen sehr extrem auf Menschen.
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Top 10 der beliebtesten Hunderassen – Platz Nummer 8: Der Pudel
| Als einer der intelligentesten Hunde gilt der Pudel, dessen Fell gelockt oder leicht geschnürt ist. Er ist einer der wenigen Hunde, die ihr Fell nicht verlieren. Das heißt, dass er regelmäßig geschoren werden muss, damit er weiterhin elegant wirkt. Oftmals wird das Fell von seinem Besitzer wie bei einem Menschen frisiert und wird als „Schönheits-Accessoire“ benutzt. Er ist in vielen Farben (schwarz , weiß, braun, apricot, silber und red) und Größen zu finden. In der Anfangszeit der Hunderasse des Pudels, also im 6. Jahrhundert, diente er noch zum Jagen auf Wildenten. So kommt sein Name von dem Wort „puddeln“, was so viel wie „im Wasser planschen“ bedeutet. Noch immer ist er ein Hund, der das Wasser mag. In den 30er Jahren wurde festgelegt, dass Frankreich das Ursprungsland sei, doch ist es nach wie vor umstritten, ob das wirklich zutrifft.
Im Laufe der Zeit hat er sich aber zum Familienhund gewandelt. Er zeichnet sich vor allen Dingen durch seine Lern- und Anpassungsfähigkeit an Menschen und Verhaltensweisen aus. Zudem ist der Pudel ein sehr treuer Begleiter. Die Großpudel werden unter anderem als Blindenführ- oder Leichensuchhunde eingesetzt. Der quirlige Hund ist vielseitig und ist eigentlich das genaue Gegenteil eines Schoßhündchens, zu dem er im 18. und 19. Jahrhundert in den Königshäusern Europas gemacht wurde.
Die beliebtesten Hunderassen Deutschlands - Platz 9: Der English Cocker Spaniel
| Erst in den letzten Jahren kam der English Cocker Spaniel nach den 70er Jahren wieder in Mode. Wie der Name schon andeutet, wurde der English Cocker Spaniel im 19. Jahrhundert in England gezüchtet, damit er Hühner ? und Schnepfenvögel jagen konnte. 1892 wurde er dann als eigene Rasse akzeptiert. Stammvater des ersten English Cocker Spaniel war ein aus Sussex und Field Spaniel gekreuzter Rüde. Zwar ist er noch immer Jagd- und Spürhund, doch auch als Familienhund eignet er sich prächtig. Üblicherweise ist er sehr temperamentvoll, fröhlich und anhänglich. Zuweilen ist er etwas eigensinnig und neigt zu Übergewicht, weswegen ausgiebiger Freilauf von Nöten für den Hund ist. Die Fellfarben des Hundes sind sehr vielfältig, sie reichen von rot über schwarz-weiß bis zu orangeschimmel. Die Schulterhöhe beträgt um die 37 bis 39 Zentimeter und er wiegt im Durchschnitt 12,5 bis 14,5 Kilogramm. Außerdem erkennt man ihn an seinem anliegend seidigen Fell, das leicht gewellt sein kann und an seinen langen Hängeohren. Allgemein ist er ein sehr kräftiger Hund mit festen Pfoten, muskulösen Hinterbeinen und einem gut ausgebildeten Brustkorb. Im Regelfall wird der Cocker Spaniel zwischen 12 und 14 Jahre alt.
Welpenverkauf von "Zoo Zajac" sorgt für Demonstrationen der Tierschützer
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Trotz großer Widerstände von diversen Tierschutzorganisationen
wie "Peta" oder "Vier Pfoten"entschied
sich der Unternehmer Norbert Zajac dazu, Welpen erstmalig wieder in seinem
Tiergeschäft in Duisburg zu verkaufen.
Zwischen 800 und 900 Euro liegt der Preis für einen Dackelwelpen.
Der Ladenbesitzer rechnet mit einem Verkauf von 1000 Hunden pro Jahr. Extra
dafür baute er eine 600 Quadratmeter große Anlage im Wert von circa 800.000
Euro, um die Welpen zu halten. Nach eigenen Aussagen hat er außerdem neue
Mitarbeiter eingestellt, wie Tierärzte und Hundetrainer, um eine artgerechte
Haltung zu sichern. Auch sonst sind fast alle Tierarten in seinem Handel
erhältlich. Die Sortimentserweiterung durch das Angebot von Katzen vor vier
Jahren erregte schon damals die Öffentlichkeit, doch die Nachfrage war trotzdem
vorhanden. Zajac erhielt 2012 als Leiter seines Unternehmens, das 1975
gegründet wurde, den Titel "Unternehmer des Jahres" vom Bundesverband der
mittelständischen Wirtschaft.
Tierschutzorganisationen versuchen den Verkauf von Hunden in
seinem Laden zu verhindern. Sie befürchten, dass Hunde dadurch spontaner
gekauft werden, ohne dass über die Verantwortung nachgedacht wird. Viele Dinge
müssen beim Kauf beachtet werden und auch über eine artgerechte Haltung sollte
man Bescheid wissen.Die nachfolgenden
Konsequenzen würden bei einem preisgünstigen Erwerb eines Welpen nicht genügend
reflektiert werden. Viele Besitzer würden ihre neu erworbenen Welpen dann
vernachlässigen, was zu Verhaltensstörungen des Tieres führen kann. Die Tierheime, die schon jetzt überfüllt
sind, würden dadurch in Zukunft noch mehr Zuwachs bekommen durch Hunde, die
keiner möchte. "Zoo Zajac handelt in unseren Augen damit ganz klar gegen den
Tierschutz", kommentiert Birgitt Thiesmann von der Vier-Pfoten-Kampagne.
Das Gesetz verbietet den Verkauf von Hundewelpen im
Zoohandel nicht. Nur der Zentralverband Zoologischer
Fachbetriebe Deutschland (ZZF) verpflichtete sich freiwillig im Jahr 1991, dass
der Welpenverkauf nicht zu ihren Tätigkeiten gehören sollte. Doch Zajac ist
schon länger kein Mitglied mehr in diesem Verband. Seine Worte zu dem Thema
Tierquälerei waren: "Man kann es nicht allen Menschen recht machen." Durch den
erstmaligen Verstoß gegen das ungeschriebene Gesetz, ist damit zu rechnen, dass
auch einige Konkurrenten nachziehen könnten.
Die Herkunft der Welpen ist zudem noch fraglich. Nach
eigenen Angaben kommen sie von deutschen, meist privaten, Züchtern. Diese
werden in Begleitung eines Tierarztes besucht und ausgewählt. Gegensätzlich zu
dieser Aussage scheint der Zettel, der an der Tür der Zoohandlung hängt: "Menschen mit jungen Hunden oder Katzen bitte an der Kasse melden."
Präsident der Bundestierärztekammer, Prof Dr. Theodor
Mantel, gibt beim Thema Hundekauf den folgenden Ratschlag: "Der zukünftige
Hundebesitzer sollte sich an seriöse Züchter wenden, wo er die Welpen zusammen
mit dem dazugehörigen Muttertier besichtigen kann."
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Die beliebtesten Hunderassen Deutschlands - Platz 10: Der Rottweiler
| Oft werden die Hunde als die besten Freunde des Menschen bezeichnet. Familien wünschen sich einen Spielkameraden für ihre Kinder und Singles hätten gerne einen zuverlässigen Begleiter. Viele sehen dabei den Hund als besonderes Haustier, das sehr aktiv und lernwillig ist. Die Lernfähigkeit wird auch beim Besuch einer Hundeschule ausgebildet.
Dabei haben die Deutschen bei dem Kauf ihres Hundes besondere Vorlieben, welche Rasse sie auswählen. In den nächsten Wochen werden die 10 beliebtesten Hundearten auf unserer Plattform vorgestellt. Auf Platz 10 steht der Rottweiler. Vom äußeren lässt sich diese Hunderasse als mittelgroßer bis stämmiger Hund beschreiben. Seine Gestalt ist kräftig und wendig. Ein Rottweiler hat kurzes und glänzendes Stockhaar, womit er unempfindlich gegen Kälte ist. Schwarz mit roten oder gelben Abzeichen ist die Farbe des Hundes.
Schon im alten Rom setzten die Menschen den Rottweiler für das Treiben von Vieh und als Herdenhunde ein. Da man das Straßennetz der Römer so intensiv erforscht hat, weiß man heute, dass einer dieser Wege direkt in die Umgebung der württembergischen Stadt "Rottweil" führt. In dieser Gegend wurde auch während des 19. Jahrhunderts rege mit Vieh gehandelt. Man benötigte die intelligenten und ausdauernden Rottweiler, um die Herden und die Menschen auf dem Weg in den Breisgau, ins Elsaß und ins Neckertal vor Gefahren zu schützen. Daher hat der Name für die beliebte Hunderasse seinen Ursprung. Sie wurden schon damals sehr geschätzt. Ihre Klugheit wurde dann ab dem 20. Jahrhundert für den Polizeidienst genutzt und als Polizeihundrasse anerkannt. Doch auch für die heutigen Familien eignen sich die Rottweiler, da sie besonders treu, fleißig und gelassen sind. Sie sind außerdem anhänglich gegenüber Kindern und dabei friedliebend. Wie bei jedem Hund ist es besonders wichtig, die Welpen richtig zu erziehen. Nur wenn die Umwelt auf eine gute Art und Weise auf den Rottweiler Einfluss nimmt, kann er der beste Freund des Menschen werden. Der Allgemeine Deutsche Rottweiler-Klub e.V. setzt sich für die Hunderasse ein. Der Zuchtverband möchte diese erhalten und die Qualität und Gesundheit verbessern. Rottweilerkäufer, die Wert auf kontrollierte Zuchtstätten legen, sollten sich an die zentrale Welpenvermittlung des Verbandes wenden. Vorsicht ist angemessen bei Angeboten in Tierzeitschriften oder Tageszeitungen.
Sind auch Sie Besitzer eines Rottweilers und möchten diesen richtig erziehen? Dann geben Sie doch einfach oben im Postleitzahlenfeld ihre PLZ an und suchen sich eine geeignete Hundeschule in Ihrer Umgebung!